Leistungsstark bei anspruchsvollen Etikettenanwendungen
Bei Thalia handelt es sich um ein sehr leistungsfähiges UV-Tintensystem, das speziell für den digitalen Etikettendruck mit der Inkjet-Technologie von BOBST entwickelt wurde. Es kann in vielen anspruchsvollen Anwendungen wie unter anderem in der Herstellung von Etiketten für Lebensmittel, Kosmetikprodukte und Spielzeug eingesetzt werden.
Bei Druckgeschwindigkeiten bis 100 m/min und 1.200 x 1.200 dpi Auflösung bieten die Thalia-Tinten langfristig Farbstabilität. Sie ermöglichen den Nass-in-Nass-Druck für Anwendungen mit maximal breitem Farbraum und eine optimale Wiedergabe von Sonderfarben. Kunden von BOBST benötigen weder Hardware-Upgrades noch Inertgas um die neuen Tinten in ihren BOBST-Druckmaschinen nutzen wollen. Durch ihre optimisierte Formulierung, ist bei den meisten Bedruckstoffen keinen Primer-Auftrag erforderlich.
Diese Leistungsmerkmale werden bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung kontrollierter Migrations-Niveaus erreicht. Im Ergebnis können Etikettenhersteller die neuesten gesetzlichen Bestimmungen einhalten – und gleichzeitig bei hoher Produktivität sowie Druckqualität produzieren.
Gesetzeskonformität dank strukturierter Unternehmensführung
Die Thalia-UV-Digitaldrucktinten wurden erstmals auf der drupa 2024 vorgestellt. Ihre Formulierung basiert auf den in der Schweizer Verordnung 2026 aufgelisteten zugelassenen Stoffen. Dank dieses zukunftsorientierten Entwicklungsansatzes können Etikettenhersteller schon jetzt eine Lösung nutzen, mit der sie den neuen regulatorischen Bestimmungen bereits vor ihrem Inkrafttreten sicher gerecht werden – und so das Risiko verringern, dass es in ihren Betrieben später zu Störungen kommt.
Über die zukunftssichere Formulierung seiner Thalia-Tinten mit zugelassenen Inhaltsstoffen hinaus hat BOBST im Bereich Lebensmittelkontaktmaterialien (Food Contact Material – FCM) ein Regelwerk für die Unternehmensführung entwickelt, das die Tinten mit zertifizierten Migrationstests und prädiktive Modellierung zu einer strukturierten und transparenten Methodik für umfassende Gesetzeskonformität in der Etikettenproduktion verbindet. Sie gibt Kunden ein klar definiertes Handlungsfenster an die Hand, das es ihnen ermöglicht, den Risiken mit größerer Zuversicht und Transparenz zu begegnen. Und indem die Thalia-Tinten mehr als 20 Gruppen kritischer Inhaltsstoffe ausschließen, unterstützen sie die Einhaltung wichtiger gesetzlicher Rahmenbedingungen, wie sie in der EU-Verordnung 1935/2004, in der EuPIA-Richtlinie für eine gute Herstellungspraxis, REACH-Verordnung und in den Richtlinien führender Markenartikelhersteller definiert sind.
Den regulatorischen Druck zu einem Wettbewerbsvorteil machen
Patrick Graber, bei BOBST Marketing-Leiter der Produktlinie Labels: „In einer Zeit, in der das Einhalten gesetzlicher Vorschriften branchenweit zu einer zentralen Herausforderung geworden ist, sind die Thalia-UV-Tinten eine ideale Lösung für die Etikettenproduktion mit Digitaldruckmaschinen. Die Einführung der Schweizer Verordnung 2026 und die anstehende Deutsche Druckfarbenverordnung 2027 verändern die Erwartungen an die Formulierung und das Migrationsverhalten von Druckfarben sowie an die zugehörige Dokumentation. Die Markenartikelindustrie legt stetig höheren Wert auf die Risikominimierung und die Rückverfolgbarkeit. Von ihren Verpackungsherstellern erwartet sie nicht mehr nur die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen. Vielmehr fordert sie über alle Anwendungen hinweg zuverlässige und evidenzbasierte Daten, die die Gesetzeskonformität nachweisen. Damit ist diese zu einer kontinuierlichen Aufgabe geworden, die Verpackungshersteller extrem unter Druck setzt.“
Vorangetrieben wird dieser Wandel sowohl von der Gesetzgebung als auch von Markenartikelherstellern. Diese fordern mehr Transparenz und Verantwortlichkeit über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Das hat dazu geführt, dass Druckfarben zu den am weitesten hinterfragten Komponenten in der Etikettenproduktion zählen.
Verfügen Etikettenhersteller über ein vollständig gesetzeskonformes und zukunftssicheres Tintensystem, können sie nicht nur unbesorgt produzieren. Vielmehr bietet ihnen dieses bereits jetzt Sicherheit hinsichtlich der nächsten Regulierungsschritte – was sie gegenüber ihren Kunden anhand aussagekräftiger Daten und Dokumente belegen können.
„Die Thalia-UV-Digitaldrucktinten wurden als unmittelbare Antwort auf diese Herausforderungen in der Etikettenbranche entwickelt. Dank der aktiven Mitarbeit von BOBST in der Joint Industry Group (JIG) und an den Leitlinien für Artikel 35a der Schweizer Verordnung sowie der Unterstützung dieser vorausschauenden Konformitätsstrategie war es uns möglich, die Formulierung der Tinten mit den künftigen Regulierungen in Einklang zu bringen und ihre Gesetzeskonformität in einen strukturierten Rahmen einzubinden – womit wir es Etikettenherstellern ermöglichen, die Komplexität der Regulierungen in Wettbewerbsvorteile umzuwandeln“, stellt Graber fest.
„Vor dem Hintergrund des stetig zunehmenden regulatorischen Drucks spiegeln die kontinuierlichen Investitionen von BOBST in die Thalia-UV-Digitaldrucktinten das breite Engagement unseres Unternehmens wider, die Transformation in der Etikettenbranche zu unterstützen – und es unseren Kunden zu ermöglichen, sich in der Markenartikelindustrie zusätzliche Geschäftspotenziale zu erschließen.“
Durch die Vereinigung von Gesetzeskonformität mit Leistungsfähigkeit und betrieblicher Effizienz, bieten sie Etikettenherstellern eine zukunftssichere Basis für nachhaltiges Wachstum.
Interessenten, die mehr über die Thalia-UV-Digitaldrucktinten erfahren möchten und wie sich mit ihnen die Herausforderungen rund um die Gesetzeskonformität in Wettbewerbsvorteile verwandeln lassen, finden weitere Informationen auf folgender Webseite, auf der ein Leitfaden zum Download bereitsteht, der eine schnelle Eigenbewertung ermöglicht, inwieweit vorhandene Produktionsprozesse den kommenden regulatorischen Veränderungen und Herausforderungen entsprechen.
BOBST